Baptiste Lambert und Alexia Fischer gewinnen den Paragliding World Cup Gemona 2026
Published on:
10 Aug 2026
Der Paragliding World Cup kehrte vom 25. Juli bis 1. August 2026 nach Gemona, Italien, zurück und bot eine Woche voller taktischer Wettkampfflüge über alpinem Terrain und der Friauler Ebene. Nach dem wetterbedingten Abbruch des erstens Tasks folgten sechs gültige Durchgänge, bei denen die Piloten in wechselnden Bedingungen von sehr schwachem Aufwind bis hin zu starker Thermik im Gebirge langes Ridge-racing und anspruchsvolle Talquerungen meistern mussten.
Am Ende sicherten sich Baptiste Lambert und Alexia Fischer die Gesamtsiege.
Nachdem der erste Task wegen aufziehenden Regens abgesagt wurde, musste sich das Teilnehmerfeld im Laufe der Woche schnell an die wechselhaften Bedingungen anpassen. Zu Beginn der Wettkampftage war bei technischen Talquerungen enorme Geduld gefragt. Gesamtsieger Baptiste Lambert beobachtet teilweise “gerade einmal 0,2m/s” durchschnittliche Steigwerte.
Die restlichen Durchgänge forderten die Piloten mit kniffliger Luftraum-Navigation, Transitionen im Pulk und voll beschleunigtem Ridge-racing bei niedriger Wolkenbasis.
Der Wettkampf endete mit einem erfreulich starken letzten Durchgang, bei dem kräftige Thermik von „bis zu 6 m/s“ der Führungsgruppe ermöglichte, den 70 km langen Kurs mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 47 km/h zu absolvieren.
Martin Jovanovski und Roger Aeschbacher sicherten sich neben Lambert auf dem Podest der Gesamtwertung die Plätze zwei und drei. In der Damenwertung komplettierten Elisa Deutschmann und Violeta Jiménez neben Fischer das Podest.
Alle Erstplatzierten flogen den Ozone Enzo 3 und das Submarine-Gurtzeug. Auch in der Teamwertung belegte das Team Ozone den ersten Platz und rundete damit ein äußerst erfolgreiches Event ab.
Offizielle Ergebnisse unter https://pwca.org/events/2026-paragliding-world-cup-italy-gemona-2026
Herzlichen Glückwunsch an alle Piloten und viele Grüße vom gesamten Ozone-Team!
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Martin Scheel und Anca Tabara



























