

Nico Aubert verbindet die beiden Enden Andalusiens mit dem Motorschirm
Published on:
09 Dec 2025
Motorschirmpilot Nico Aubert hat die andalusische Etappe seines Projekts World Arcs erfolgreich abgeschlossen, einer komplett autonomen Reise, die den westlichsten Punkt Andalusiens mit seinem östlichsten Punkt über einen Langstrecken-Luftbogen verbindet.
Das Projekt nahm seinen Anfang in Punta Umbría (Huelva) und endetedrei Tage später an der berühmten Playa de los Cocedores in San Juan de los Terreros (Almería), dem östlichsten Punkt der Region. Nachdem er sein endgültiges Ziel erreicht hatte, flog Nico zurück nach Estepona, wo er das andalusische Kapitel des Projekts World Arcs symbolisch abschloss, indem er vor seinem Zuhause landete.
Insgesamt legte er 1.083 km zurück und verbrachte über vier Tage 21 Stunden und 30 Minuten in der Luft. Damit zählt diese Mission zu den bedeutendsten und anspruchsvollsten Reisen seiner gesamten Karriere.
Ein geflogener Bogen, der Andalusien von einem Ende zum anderen verbindet
Diese neue Episode des Projekts World Arcs hat für Nico, der zwar Franzose ist, aber fast sein ganzes Leben in Andalusien verbracht hat, eine ganz besondere Bedeutung.
„Das Projekt World Arcs hat mich zwar an einige der berühmtesten Orte der Welt geführt, aber dieses Mal wollte ich zu meinen Wurzeln zurückkehren. Aus der Luft gesehen ist Andalusien ein atemberaubendes Gebiet, das sich vielfältig und voller Kontraste zeigt. Es auf diese Weise zu entdecken, war sowohl eine emotionale als auch eine technisch anspruchsvolle Reise“, erklärt er.
Bei seiner Reise durchquerte er eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften: die Atlantikküste, Wälder und ländliche Gebiete, Gebirgszüge im Landesinneren, die einzigen echten Wüsten Europas und die Mittelmeerküste.
Ein autarkes Abenteuer
Gemäß der Philosophie hinter seinem Projekt führte Nico das Projekt ohne jegliche logistische Unterstützung durch.
Er kümmerte sich ganz allein um Navigation, Wetter, Treibstoff und Ruhepausen. Er tankte acht Mal, landete oft direkt an Tankstellen, um seinen Tank „wie bei einem Auto“ zu befüllen, und verbrachte seine Nächte in der Wildnis. Es war eine anspruchsvolle viertägige Reise, bei der er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h mehr als 1.000 Kilometer zurücklegte.
Ein optischer Überflug der Superlative
Während der Mission flog Nico über einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Andalusiens. Auf der ersten Etappe überquerte er die Minen von Río Tinto, die Burg von Aracena und die Burg von Almodóvar del Río. Anschließend flog er weiter in Richtung Granada, vorbei an der Alhambra, bevor er in die Wüsten Gorafe und Tabernas einflog. Auf der letzten Etappe überquerte er das riesige „Plastikmeer“ der Gewächshäuser in El Ejido, folgte der Küste in Richtung Málaga, umflog die Stadt, um den kontrollierten Luftraum zu umgehen, und kam schließlich zuhause in Estepona an.
Das Projekt World Arcs: eine Fliegerische Expedition ohne Grenzen
Das Projekt World Arcs ist eine persönliche Initiative von Nico Aubert, die darauf abzielt, außergewöhnliche Orte durch lange, mit dem Motorschirm erflogene Bögen miteinander zu verbinden.
Jede Mission kombiniert Erkundung, Abenteuer, Sport und audiovisuelles Storytelling und gründet stets auf einer Philosophie der Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und des reinen Entdeckergeists.
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