Wir haben Schirme schon immer entwickelt, um echte Lücken in unserer eigenen Fliegerei zu schließen. Für unseren ersten reinen Parakite haben wir auf das Wissen aus über zwanzig Jahren Entwicklung von Gleitschirmen, Speedwings, Motorschirmen und Foilkites zurückgegriffen.
Zu Beginn haben wir ein Waagesystem an den Viper angepasst, da sein Dreileiner-Konzept, die hohe Geschwindigkeit und seine grundlegende Stabilität der logische Ausgangspunkt waren. Parakiting erfordert jedoch ganz eigene aerodynamische Eigenschaften. Ein modifizierter Motorschirm reichte dafür schlichtweg nicht aus.
Also haben wir das Konzept komplett neu gedacht. Wir haben ein spezielles Profil entwickelt, die Profildicke angepasst, Größe und Position der Zellöffnungen verändert, die Anknüpfpunkte neu platziert sowie eine neue Grundform und Beleinung entworfen.
In Zusammenarbeit mit dem Piloten Tom Viethen haben wir klare Benchmarks für das Handling definiert, während unser Kite-R&D-Team Erkenntnisse aus der Entwicklung von Performance-Foilkites beisteuerte. Durch diesen gegenseitigen Austausch konnten wir sowohl die Innenstruktur als auch die Segelspannung perfektionieren.
Ein zentraler Anspruch war die Langlebigkeit, da Parakite-Kappen am Boden enormer Reibung und Belastung ausgesetzt sind. Deshalb haben wir uns für robuste Tuchstoffe entschieden und stark beanspruchte Bereiche verstärkt, um langfristige Zuverlässigkeit zu garantieren.
Das Ergebnis ist der Vapor: ein Parakite der Sportklasse, entwickelt für zugängliche Performance. In der Luft erleben Piloten ein breites Spektrum an nutzbaren Gleitwinkeln, direktes Handling und eine hohe Nickstabilität. Die solide Segelstruktur sorgt für ein berechenbares Flugverhalten und absolutes Vertrauen in aktiven Bedingungen.
David Dagault, Chefkonstrukteur