Malachi TempletonMalachi Templeton

Malachi Templeton

Hast du einen Spitznamen?
Mal oder Malachi (Aussprache: ma-laa-che)

Wo lebst du?
Åndalsnes, Norwegen

Was machst du beruflich?
Ich arbeite im Filmbereich mit Stunts und Stunt-Rigging. Außerdem unterrichte und filme ich Schauspieler in Sachen Luftsportarten.

In welchem Jahr hast du mit dem Fliegen angefangen und wie alt warst du damals?
Meinen ersten Flug mit dem Speedflyer habe ich am Weihnachtstag 2006 gemacht; damals war ich 23.

Hat dich ein Familienmitglied für die Welt des Gleitschirmfliegens begeistert? Fliegt aus deiner Familie sonst noch jemand?
Mein Vater, diese Legende, schleppte uns als Kinder zum Fallschirmspringen auf Flugplätze. Noch bevor Speedfliegen zum Trend wurde, experimentierten wir als Gruppe mit Fallschirmspringerausrüstung in den Hügeln herum. Letztes Jahr lernte mein Vater mit 69 Jahren das Gleitschirmfliegen und kaufte sich tatsächlich einen Speedwing – Gott steh uns allen bei.

Welche anderen Hobbies und Leidenschaften hast du?
Surfen und das Meer – außerdem habe ich dieses Jahr mit dem (Strecken-) Gleitschirmfliegen angefangen und bin total begeistert davon (ganz schön beängstigend).

Warum ist dir das Fliegen wichtig und was bedeutet es dir?
Das Fliegen hat mir so viel gegeben: Freunde, Zeit in der Natur und Freiheit. Es ist eine wunderbare Art, dem Alltag zu entfliehen.

Fliegerische Errungenschaften
Eine meiner unvergesslichsten Touren war oben, im Norden von Norwegen, während der Mitternachtssonne. Ein Freund und ich nutzten ein tolles Wetterfenster und verbrachten eine Woche damit, verschiedene Gipfel zu besteigen, in unseren Flügeln zu schlafen und dann hinunterzufliegen. Das war eine ganz besondere Zeit. Abgesehen davon haben wir hier in letzter Zeit überall neue Lines erschlossen; diese zu erkunden, zu bewerten und dann zu fliegen, fühlt sich immer wie eine Errungenschaft an. Für mich persönlich besteht meine größte Leistung darin, meine erste Saison auf dem Gleitschirm überstanden zu haben, ohne einen Herzinfarkt zu bekommen.

Hast du für die nächsten ein bis zwei Jahre Ziele, Träume oder Pläne, die du mit uns teilen möchtest?
Ich habe mich in dieser Saison vor allem darauf konzentriert, andere beim Speedflying zu filmen, und genieße diese Herausforderung sehr. Ich würde gerne noch ein paar exotische Orte erkunden und jemanden dabei filmen, wie er dort durch die Luft fliegt. Und Langstrecken-Biwakfliegen. Einfach fantastisch.

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